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„Um die Verkehrssicherheit verdient gemacht“

Pressemitteilung   •   Sep 28, 2016 11:00 CEST

Prof. Dr. Klaus Müller, Rechtsmediziner + BADS-Landesvorsitzender Sachsen

Leipzig/Hamburg (nr). Im Rahmen eines Symposiums zu Ehren des Leipziger Rechtsmediziners Prof. Dr. Klaus Müller hat der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) die Arbeit des Vorsitzenden der Landessektion Sachsen gewürdigt. „Seit dem Jahr seiner Amtsübernahme im Jahr 2007 hat Dr. Müller sich in der Arbeit für den BADS große Verdienste erworben“, sagte der Präsident des BADS, der Münchner Jurist Dr. Peter Gerhardt, heute (28.Sept.) in Leipzig. Durch seine ehrenamtliche Tätigkeit habe der international anerkannte Wissenschaftler entscheidend zur Verkehrssicherheit in seinem Bundesland beigetragen.

Begonnen habe dies mit der Schulung von Polizeibeamten im Rahmen des sächsischen Programms zur Früherkennung drogenbeeinflusster Kraftfahrzeugführer, fortgesetzt mit der Organisation von diversen Tagungen für Richter, Staatsanwälte und Polizeibeamte, sowie Unterrichte für Referendare und Aufklärungsveranstaltungen an Schulen.

„Die vom BADS im Rahmen der Leipziger Automobilmesse AMI veranstalteten Symposien mit renommierter Fachkompetenz tragen darüber hinaus auch deinen Stempel“, sagte Präsident Dr. Gerhardt weiter. Er verwies zudem auf das organisatorische Geschick des Jubilars. „Als im Jahr 2010 anlässlich des Hochwassers ein in Görlitz geplanter Festakt zur Verleihung der Senator-Lothar-Danner-Medaille nicht durchgeführt werden konnte, weil das Hotel überschwemmt wurde, gelang es auch wegen der Initiative von Prof.Dr. Müller, den Festakt von heute auf morgen nach Dresden zu verlegen.“ Der BADS-Präsident würdigte abschließend auch die hervorragenden menschlichen Qualitäten Müllers. So hätten für viele BADS-Mitglieder seine beeindruckenden Schilderungen über das Ende der DDR und seine Leistungen als begnadeter Musiker zu den Höhepunkten der Begegnung mit ihm gehört.

Im Rahmen des Symposiums hielt der Bundesrichter a.D. Rüdiger Maatz ein Referat zum Thema „Der Grenzwert – Forensische Toxikologie zwischen Sein und Sollen aus verkehrsrichterlicher Sicht“ und Prof. Dr. Thomas Daldrup ein naturwissenschaftliches Referat „Zur Problematik der Grenzwertfindung in der forensischen Toxikologie.

Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr wurde 1950 gegründet. Nach der Satzung des gemeinnützigen Vereins gehören zu seinen Aufgaben unter anderem die Aufklärung über die Gefährlichkeit von Alkohol und Drogen und die Förderung der Forschung auf diesem Gebiet. Der Schwerpunkt seiner Erziehungs- und Aufklärungsarbeit wird von 21 Landessektionen getragen. Internationale Akzeptanz findet unsere renommierte wissenschaftliche Publikation BLUTALKOHOL. Jährlich verleihen wir an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für ihr Engagement um mehr Sicherheit auf unseren Straßen die Senator-Lothar-Danner-Medaille in Gold. Der B.A.D.S.  finanziert seine Arbeit hauptsächlich aus den von Staatsanwaltschaften und Gerichten zufließenden Geldbußen, aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

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