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„Nur nüchtern ans Steuer“

Pressemitteilung   •   Okt 01, 2017 11:00 CEST

Spot "Nur nüchtern ans Steuer"

Hamburg/Bonn (nr). Mit einem neuen Film-Spot machen jetzt der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) auf die Folgen der Genuss- und Rauschmittel bei Teilnahme am Straßenverkehr aufmerksam.

Vom 1. Okt. an schaltet der BADS den Spot mit dem Claim „Nur nüchtern ans Steuer“ zunächst auf seiner Homepage unter www.bads.de. Gleichzeitig ist er über You Tube abrufbar und kann von Institutionen und Einzelpersonen lizenzfrei für die eigene Präventionsarbeit gegen Rauschmittel heruntergeladen und verwendet werden. Der DVR wird den Spot ebenfalls in seine Verkehrssicherheitsarbeit für junge Fahrerinnen und Fahrer einbinden.

Konzipiert und gedreht haben ihn die beiden Filmemacher Eike Weinreich und Alexej Hermann. Mit ihrer jungen Filmproduktionsfirma „FreudeFilm“, mit der sie in erster Linie Spielfilme, aber auch Werbungen und Spots realisieren, konnten sie schon erste Erfolge erzielen. So liefen Ihre Filme bereits bei diversen nationalen und internationalen Filmfestivals. Im kommenden Jahr kommt ihr Film „Von komischen Vögeln“ in die deutschen Kinos.

Im jetzt vorgestellten Spot ist der deutsche Jungschauspieler Benjamin Lillie mit von der Partie, der 2017 den Grimme Preis als bester deutscher Schauspieler erhalten hat. Gereizt hat die junge Produktionscrew insbesondere die direkte Mitarbeit in der Prävention gegen die Teilnahme am Straßenverkehr nach der Einnahme von Rauschmitteln.

Der Präsident des BADS, Dr. Peter Gerhardt, sagte bei der Vorstellung des Spots in Rostock: „Wie schon mit unserem ersten Spot vor zwei Jahren mit dem Claim „Alkohol und Drogen am Steuer machen nicht sexy, sondern töten“ ergänzen wir unsere Präventionsarbeit, die wir in der Hauptsache durch Vorträge in Schulen, bei der Bundeswehr, auf Messen und anderen Großveranstaltungen leisten, in sinnvoller Weise. Wir sind dem DVR und der DGUV - Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung für die gemeinsame Finanzierung sehr dankbar und prüfen zurzeit, ob der Spot auch in den Vorprogrammen bundesdeutscher Kinos gestartet werden könnte.“ Der BADS wendet sich darüber hinaus an junge Leute unter anderem mit einer spielerisch gestalteten App, Tests in Fahrsimulatoren und einer breiten Palette von Flyern, Filmen und anderen Medien.

Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr wurde 1950 gegründet. Nach der Satzung des gemeinnützigen Vereins gehören zu seinen Aufgaben unter anderem die Aufklärung über die Gefährlichkeit von Alkohol und Drogen und die Förderung der Forschung auf diesem Gebiet. Der Schwerpunkt seiner Erziehungs- und Aufklärungsarbeit wird von 21 Landessektionen getragen. Internationale Akzeptanz findet unsere renommierte wissenschaftliche Publikation BLUTALKOHOL. Jährlich verleihen wir an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für ihr Engagement um mehr Sicherheit auf unseren Straßen die Senator-Lothar-Danner-Medaille in Gold. Der B.A.D.S.  finanziert seine Arbeit hauptsächlich aus den von Staatsanwaltschaften und Gerichten zufließenden Geldbußen, aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

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