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„Kontrolle bewahren, nüchtern fahren"

Pressemitteilung   •   Mai 12, 2017 10:49 CEST

Hamburg (nr). Die Slogans zu einem Nein für Alkohol am Steuer sind vielfältig. In einem Schülerwettbewerb der Landessektion Niedersachsen sprudelten vor einiger Zeit die Ideen für Claims und Plakate: KONTROLLE BEWAHREN, NÜCHTERN FAHREN - WER SÄUFT, DER LÄUFT - ALKOHOL AM STEUER UNGEHEUER sind dabei nur einige der kreativen Ideen.

„Alle diese griffigen Wortmarken der jungen Leute sind uns vom BADS Ansporn, in der Aktionswoche Alkohol der DHS (Hauptstelle für Suchtfragen e.V.) vom 13. bis 21.Mai besonders intensiv alle Verkehrsteilnehmer auf die Gefahren im Straßenverkehr durch Alkohol hinzuweisen“, sagte der Präsident des BADS, Dr. Peter Gerhardt, zu der morgen anlaufenden Aktionswoche. Er verwies zugleich auf eine vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat in Auftrag gegebene Befragung, wonach sich 59 % aller Befragten für ein absolutes Alkoholverbot in Straßenverkehr ausgesprochen hätten. „Auch bei unseren Präventionsangeboten für Jugendliche und junge Erwachsene ist bemerkenswert, dass sich diese Altersgruppe deutlich für ein solches Verbot ausspricht“, so Gerhardt weiter. In den angebotenen Präventionskursen lehnten meist bis zu 80 Prozent der jungen Fahrerinnen und Fahrer Alkohol oder Drogen ab. „Unser Ziel muss es deshalb sein, diese Altersgruppe und alle in der Gesellschaft für die Null-Promille-Grenze zu gewinnen“, sagte der Präsident. Deshalb beteilige sich der BADS in der Aktionswoche besonders intensiv an der Präventionsarbeit unter jungen Leuten.

In diversen Veranstaltungen unter anderem in Schulen oder bei der Bundeswehr werden die jungen Verkehrsteilnehmer mit modernen Vermittlungsmethoden an das Thema herangeführt. Besonders gefragt ist dabei auch die sogenannte Rauschbrille bzw. eine vom BADS in Auftrag gegebene App. Diese Applikation wurde nach Vorgaben des BADS entwickelt. „Sie simuliert Rauschzustände von 0,5 bis 1,3 Promille und kann als Applikation kostenlos aus dem App-Store oder dem Google-Play-Store geladen und genutzt werden“, so Dr. Peter Gerhardt.

Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr wurde 1950 gegründet. Nach der Satzung des gemeinnützigen Vereins gehören zu seinen Aufgaben unter anderem die Aufklärung über die Gefährlichkeit von Alkohol und Drogen und die Förderung der Forschung auf diesem Gebiet. Der Schwerpunkt seiner Erziehungs- und Aufklärungsarbeit wird von 21 Landessektionen getragen. Internationale Akzeptanz findet unsere renommierte wissenschaftliche Publikation BLUTALKOHOL. Jährlich verleihen wir an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für ihr Engagement um mehr Sicherheit auf unseren Straßen die Senator-Lothar-Danner-Medaille in Gold. Der B.A.D.S.  finanziert seine Arbeit hauptsächlich aus den von Staatsanwaltschaften und Gerichten zufließenden Geldbußen, aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

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